
N° / Nr. 2 - MARS / MÄRZ 2010
Chères lectrices, chers lecteurs,
2010 constitue une année charnière pour le programme INTERREG IV Rhin Supérieur : celle qui le verra arriver à mi-parcours de sa mise en œuvre. A ce jour, près de la moitié des 67 millions d’Euros de fonds européens mis à disposition du programme ont d’ores et déjà été engagés pour le cofinancement de nouveaux projets transfrontaliers.
Dans le cadre de cette deuxième édition de notre bulletin d’information, ce sont à nouveau deux projets particulièrement représentatifs de la diversité des réalisations du programme que nous vous proposons de découvrir : tout d’abord le projet « RheNaTour », qui vise à favoriser un tourisme respectueux de l’environnement dans le Rhin supérieur, puis, dans un tout autre domaine, le projet « Vis-à-Vis », qui a permis aux chaines de télévision France 3 et SWR de lancer en 2003 leur émission transfrontalière toujours diffusée à l’heure actuelle !
Mais le fait d’arriver à mi-chemin de la période de programmation 2007-2013 signifie également qu’un peu plus de la moitié des fonds du programme sont encore à disposition pour de futurs projets. Investir ces fonds européens dans des projets durables et structurants, permettant d’améliorer le quotidien des citoyens de notre espace transfrontalier : telle est la mission que les instances de suivi du programme INTERREG entendent mener à bien. Car c’est ensemble que les acteurs du Rhin supérieur parviendront à dépasser les frontières, projet après projet !
Je vous souhaite une bonne lecture.Liebe Leserinnen und Leser,
2010 ist Halbzeit bei der Umsetzung des Programms INTERREG IV Oberrhein. Von den insgsamt 67 Millionen Euro, die die EU im Zeitraum 2007 bis 2013 für die Förderung genzüberschreitender Projekte am Oberrhein zur Verfügung stellt, ist etwa die Hälfte bereits in Projekten gebunden.
Auch diese zweite Ausgabe des Infobriefs für das Programm berichtet wieder über ganz konkrete Projektbeispiele, die aus EU-Mitteln gefördert werden oder wurden: Das Projekt „RheNaTour“, das sich der naturnahen touristischen Nutzung des Oberrheingebiets widmet, sowie das Projekt „Vis-à-vis“, mit dessen Hilfe 2003 das grenzüberschreitende TV-Magazin von SWR und France 3 auf den Weg gebracht wurde - das heute noch auf Sendung ist!
Halbzeit bedeutet aber auch, dass noch rund die Hälfte der Fördermittel zur Verfügung steht. Dieses Geld für in den kommenden Jahren für wirksame und zukunftsträchtige Projekte für die grenzüberschreitende Region am Oberrhein und ihre Menschen einzusetzen, bleibt das Hauptziel der Programmverantwortlichen. Denn nach wie vor gilt: Der Oberrhein wächst zusammen - mit jedem Projekt!
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.


Vorsitzender der Arbeitsgruppe INTERREG IV Oberrhein

Une fois de plus, le résultat du Comité de suivi est représentatif de la diversité des domaines d’action soutenus par le programme, qu’il s’agisse de culture, d’enseignement supérieur, d’environnement ou encore d’aménagement du territoire.
Le programme INTERREG IV Rhin Supérieur soutient à ce jour un total de 46 projets et un peu plus de 37 millions d’euros de FEDER sont encore à disposition pour de futurs projets d’ici 2013.
Am 9. Dezember 2009 trafen sich die Mitglieder des Begleitausschusses in Strasbourg, um unter anderem über die neu eingereichte Projektanträge zu entscheiden. Insgesamt wurden 7 neue Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt rund 3,5 Mio. Euro genehmigt, die nun mit Hilfe der EU-Gelder realisiert werden können.
Daran zeigt sich einmal mehr die große Vielfalt an Themenfeldern, in denen die Förderung durch das Programm greift: Von Kultur über die Bereiche Hochschulbildung und Umwelt bis hin zur Raumplanung.
Das Programm INTERREG IV Oberrhein fördert damit derzeit insgesamt 46 Projekte. Bis 2013stehen noch insgesamt rund 37 Mio. Euro aus dem EFRE zur Verfügung.
Priorität A: Die ökonomische Potenziale des Oberrheinraums gemeinsam nutzen
Aufbau eines trinationalen Energie Netzwerkes Metropolregion Oberrhein
Priorität B: Der Oberrheinraum: eine integrierte Bildungs-, Arbeits- und Wohnregion
Regio Chimica: Grenzüberschreitender Bachelor in Chemie
Digitale Medienkunst am Oberrhein. Konservierung - Restaurierung – Zukunftssicherung
Metropolregion Oberrhein gestalten! Für einen grenzüberschreitenden aktiven Bürgerdialog
CERTI-RHIN – Entwicklung eines grenzüberschreitenden Netzwerks der beruflichen Ausbildung benachteiligter Personenkreise in den Berufsfeldern Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft im ländlichen Raum
Priorität C: Die Entwicklung des Oberrheinraums nachhaltig gestalten
Die Edelkastanie am Oberrhein - eine Baumart verbindet Menschen, Kulturen und Landschaften
Qualitätsorientiertes Flächenmanagement in kleinen und mittelgroßen Kommunen am Oberrhein
Voir les fiches projets détaillées
Zu den ausführlichen Projektdatenblättern

Frist für die Einreichung der Projektanträge für eine Beratung durch die Arbeitsgruppe im Juli
17. Sitzung der Arbeitsgruppe
8. Sitzung des Begleitausschusses
Der Begleitausschuss hat in seiner Sitzung am 9. Dezember 2009 die aktualisierte Fassung des Handbuchs für Begünstigte genehmigt. Um die Liste der Änderungen aufzurufen und die aktualisierte Fassung des Handbuchs herunterzuladen, klicken Sie bitte hier.
Das Programm INTERREG IV Oberrhein veröffentlicht die Liste der Begünstigten. Um sie aufzurufen, klicken Sie bitte hier.

Développé autour du concept de « wise use » ou utilisation rationnelledes zones humides, qui signifie une utilisation durable pour le bien des hommes, dans le respect de la préservation des écosystèmes, le projet propose de lier gestion des ressources et durabilité, et d’appliquer ces principes au domaine du tourisme.
Plus concrètement, il s’agit de faire travailler conjointement les acteurs touristiques, les gestionnaires des milieux naturels, les associations et les fédérations dans le domaine de la nature, de l’environnement et du paysage, mais aussi les collectivités, avec l’objectif commun de garantir l’équilibre entre l’utilisation et la protection de la bande rhénane.
Pour ce faire, le projet s’appuie sur trois principaux types d’actions :
une partie consacrée à la mise en commun des compétences touristiques des différents acteurs du projet,matérialisées pardes campagnes de promotion, l’élaboration d’une plate-forme d’information et d’échanges ainsi que des chartes de bonnes pratiques ;
une partie « innovation », qui consiste en la réalisation d’études de faisabilité dans le domaine des transports doux, des systèmes d’information touristique mobiles, et des sites exemplaires ; et enfin
un axe « évaluation », consacré à la mise en place d’indicateurs touristiques et environnementaux sur la zone Ramsar.
Mit der offiziellen Ernennung zur „Ramsar-Zone“ im Jahr 2008 wurde dem Oberrhein als erst zwölftem grenzüberschreitenden Raum überhaupt diese Anerkennung als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung zuteil. Um diesen neuen Rahmen sinnvoll nutzen zu können und darin konkrete Maßnahmen zum Schutz der Feuchtgebiete und zum nachhaltigen Umgang mit den Ressorucen in unserem Raum umzusetzen, wurde das Projekt „RheNaTour“ ins Leben gerufen.
Als Arbeitsgrundlage dient das Konzept des „wise use“. „Wise use“ versteht sich als nachhaltige Nutzung der Feuchtgebiete zum Wohle der Menschen in einer mit dem Erhalt der Naturgüter des Ökosystems im Einklang stehenden Weise. Das Projekt bietet die Möglichkeit, die Schwerpunkte Ressourcennutzung und Nachhaltigkeit im Bereich Tourismus in Verbindung zu setzen.
Konkret geht um die Zusammenarbeit von Touristikern, Landschaftspflegern, den Vereinen und Verbänden im Umwelt- und Naturschutzbereich sowie daneben den Gebietskörperschaften mit der gemeinsamen Zielsetzung, das Gleichgewicht zwischen Nutzung und Schutz der Rheinniederung sicherzustellen.
Dazu sieht das Projekt drei Typen von Maßnahmen vor:
In die Kategorie „Zusammenführen touristischer Kompetenzen“
fallen Maßnahmen der externen Kommunikation, die Erstellung einer Austausch- und Informationsplattform sowie einer Charta mit Guten Praktiken.
Der Punkt „Innovation“ beschäftigt sich mit Machbarkeitsstudien in den Bereichen umweltverträgliche Transportmittel, mobile touristische Informationssysteme und Beispielstandorte.
Die Achse „Evaluierung“ umfasst insbesondere die Ausarbeitung touristischer und ökologischer Indikatoren des Ramsar-Gebietes.
Projektträger:
Association Rhin Vivant /Verein Lebendiger Rhein
Durchführungszeitraum:
du / vom 01.07.2008 au / bis zum 30.06.2011Gesamtbetrag:
861.500 €EU-Kofinanzierung:
430.750 €
Eric CHARTON
Directeur de l'association Rhin Vivant
Direktor des Vereins Lebendiger Rhein
« Grâce au programme INTERREG, Rhin vivant/Lebendiger Rhein peut développer son projet associatif d'intérêt général. Il permet à notre association de constituer un capital d'expériences et de compétences, et de se doter d'outils-supports pour concilier protection et préservation des milieux naturels et activités de tourisme et de loisirs. A partir de 2011, nous pourrons ainsi optimiser l'accompagnement de nos membres, français et allemands, dans leurs projets de tourisme durable sur leur territoire en zone Ramsar. »
„Dank des INTERREG-Projektes kann Rhin vivant/Lebendiger Rhein seine gemeinnützige Vereinsarbeit ausbauen. Der Verein kann seine Erfahrungsbasis verbreitern, zusätzliche Kompetenzen erwerben und Werkzeuge entwickeln, mit deren Hilfe Naturschutz und touristische und Erholungsnutzung in Einklang gebracht werden können. Von 2011 an wird es uns so möglich sein, unsere deutschen und französischen Mitglieder bei der Umsetzung ihrer nachhaltigen Tourismusprojekte innerhalb der Ramsar-Zone optimal zu begleiten."
Projektträger:
France 3 AlsaceDurchführungszeitraum:
du / vom 01.09.2002 au / bis zum 30.06.2007Gesamtbetrag:
1.200.000 €EU-Kofinanzierung:
575.000 €
C’est avec un ton convivial et chaleureux que l’émission « Vis-à-Vis » aborde des questions de la vie quotidienne à la lumière des réalités transfrontalières qui touchent les hommes et les femmes de l’espace franco-germano-suisse dans le travail ou les loisirs. Les tendances musicales, le mariage, la solidarité sont autant de thèmes abordés par les présentateurs Carine Bastian et Rainer Suchan, avec un regard transfrontalier qui met en lumière les différences mais surtout les étonnantes similitudes qui rassemblent les citoyens de l’espace frontalier.
Présenté de façon bilingue, à la fois en allemand et en français, le magazine télévisé bihebdomadaire remporte toujours un vif succès et a su perdurer depuis 2007 au-delà des 60 émissions du projet INTERREG puisqu’aujourd’hui ce sont au total 124 émissions qui ont pu être produites.
Weil Funkwellen vor Grenzen keinen Halt machen, erweitern die Fernsehsender von jenseits des Rheins schon seit langem das Angebot an empfangbaren Programmen um die aus den grenznahen Nachbarländern. Da schien der nächste Schritt nur logisch - eine gemeinsame grenzüberschreitende Fernsehsendung. Mit Unterstützung durch das Programm INTERREG III haben der SWR Freiburg und France 3 Alsace diesen Schritt gewagt und produzieren seit 2002 das TV-Magazin „Vis-à-vis“.
Auf humorvolle und unterhaltsame Weise nimmt sich „Vis-à-vis“ den verschiedensten Themen an, die das Alltagsleben der Menschen in der deutsch-französisch-schweizerischen Region am Oberrhein betreffen – und das zweisprachig, auf Deutsch und Französisch, präsentiert von den beiden Moderatoren Carine Bastian und Rainer Suchan. Von den unterschiedlichen musikalischen Vorlieben über die verschiedenen Heiratsbräuche bis hin zu sozialen Themen werden jeweils die Hintergründe für die Unterschiede und die (oft verblüffenden) Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen, Franzosen und Schweizern beleuchtet, und das mit großem Erfolg bei den Zuschauern.
Seit 2007 wird das Magazin zweiwöchentlich ausgestrahlt, über die 60 Sendungen im Rahmen des INTERREG-Projekts hinaus wurden mittlerweile insgesamt 124 Sendungen produziert.

Rainer SUCHAN
Présentateur, SWR
Moderator, SWR
« A nos yeux, INTERREG est à la fois une opportunité et un engagement.
Pour se réaliser, les idées nécessitent de l’imagination, mais aussi de l’argent. Sans le soutien d’INTERREG, nous n’aurions pas eu le courage de tenter ce que personne n’avait encore jamais tenté jusque là. Il n’existait alors aucun exemple d’émission bilingue, coproduite de part et d’autre d’une frontière, à destination de téléspectateurs de deux pays différents. Mais puisqu’INTERREG nous apportait le soutien financier nécessaire, nous nous sommes engagés à aller jusqu’au bout de nos idées et à faire de ce projet un succès.
Aujourd’hui, la collaboration entre France 3 à Strasbourg et les studios fribourgeois de la SWR semble être devenue une évidence et s’est même étendue à de nouveaux domaines. Au-delà des frontières, une rédaction binationale est née.Grâce à INTERREG. »
„Für uns ist INTERREG eine Chance und Verpflichtung.
Ideen brauchen Phantasie und Geld. Ohne die Unterstützung von INTERREG wäre uns der Mut ausgegangen, etwas zu wagen, was noch niemand gewagt hat. Es gab keine Vorbilder für ein zweisprachiges, von zwei nationalen Fernsehsendern gemeinsam produziertes Fernsehmagazin für Zuschauer in beiden Ländern. Da unsere Phantasie aber nun von INTERREG finanzielle Unterstützung erhielt, waren wir zum Durchhalten und zum Erfolg verpflichtet.
Die Zusammenarbeit zwischen France 3 in Strasbourg und SWR, Studio Freiburg ist inzwischen nicht mehr wegzudenken. Sie ist Selbstverständlichkeit geworden und hat sich auch auf andere Bereiche ausgedehnt. Es ist eine gemeinsame Fernsehredaktion über die nationale Grenze gewachsen. Dank INTERREG.“
Thomas KÖHLER
Gebietsreferentin
Region Freiburg Centre & Sud AlsaceReferentin für Öffentlichkeitsarbeit


Gebietsreferentin
Strasbourg-OrtenauPRESAGE-Referentin


Gebietsreferentin Trinationaler Eurodistrikt Basel
Webmestre /Webmasterin
Sandra MAUROYReferentin für die finanzielle Programmumsetzung

Gebietsreferent
PAMINA

